Mittwoch, 29. Januar 2014

Liebe Frau Heidenreich, auf ein Wort.....

in einem Cicero-Interview aus dem Jahre 2007 kann man nachlesen, was Sie so von uns Bloggern halten:
" Da heißt es doch immer: „Ich, ich, ich! Ich erzähle von mir, und ich rechne damit,
 dass jeder andere das liest, sehr her, ich entblöße mein Inneres so wie in den Nachmittagstalkshows“. Ich glaube, dass die stille Konfrontation zwischen einem 
Menschen und einem Buch wichtiger ist, als immer nur von sich zu erzählen."

Ich liebe Ihre Kolumnen und Kurzgeschichten, und Ihre Buchempfehlungen haben oft genau meinen Geschmack getroffen. Deshalb war ich dann doch etwas erstaunt, so eine simple Verallgemeinerung gerade aus Ihrem Munde zu "lesen"...
Nun versuche ich meist, die Dinge von verschiedenen Standpunkten aus zu betrachten und stimme Ihnen durchaus zu, daß der Mensch nicht immer nur von sich selbst erzählen soll. Auch ist der stille Gedankenaustausch mit einem Buch der egozentrischen Selbstdarstellung sicher vorzuziehen.
Andererseits gebe ich zu bedenken, daß bei weitem nicht alle Blogger nur über sich selbst schreiben. Spinnt man den Gedanken weiter, dann erfüllen gerade all diese interessanten Blogs über das Lesen und Bücher doch einen ähnlichen Zweck wie einst Ihre Sendung Lesen oder Ranickis Das literarische Quartett: Die Menschen sollen zum Lesen animiert werden!
Im Gegensatz zu entsprechenden Sendungen im Fernsehen, die meist nur die Meinung einer Handvoll ausgesuchter Kritiker weitergeben, möchte ich die riesige "Buchblogger-Landschaft" im Web nicht mehr missen: Ein jedes Genre ist abgedeckt, jeder kann seinem Lesegeschmack entsprechend ausreichend Informationen, Anregungen und Kritiken finden, sofern er sich nur für Bücher interessiert.
Und deshalb will ich den unermüdlichen Buch-Bloggern hier mal meinen Respekt aussprechen, weil sie mir und so vielen anderen schon so viele gute Buchempfehlungen gegeben haben!
Also......liebe Frau Heidenreich, Ihr Ausspruch ist ja nun auch schon wieder 7 Jahre her und ich hoffe, Sie haben Ihre Verallgemeinerung inzwischen revidiert!
Mit freundlichen Grüßen verbleibe ich (hoffentlich noch lange)

eine unermüdliche Leserin und begeisterte Bloggerin

Montag, 27. Januar 2014

Die Montagsfrage...

Hier ist sie wieder, die Montagsfrage von Libromanie. Heute lautet sie:
Gibt es ein Buch, das dir beim Lesen supergut gefallen hat, von dem du dir aber sicher bist, dass du es inzwischen gar nicht mehr mögen würdest?

Ganz spontan würde ich sagen, nein. Zumindest fällt mir auf Anhieb kein Buch ein. Meine Lesegewohnheiten und bevorzugten Genres haben sich in den letzten ca. 30 Jahren nicht viel geändert, außer daß natürlich unzählige Bücher und viele neue Autoren hinzugekommen sind. 
(Wenn ich dann etwas weiter über die Frage nachdenke, müßte ich sagen, daß es eher umgekehrt ist: So manches Buch, das ich vor vielen Jahren nicht mochte, hat mich beim 2. Lesen nach vielen Jahren dann doch noch begeistern können...aber das liegt wohl vor allem am Alter und der Fähigkeit, heute so manches besser zu verstehen als z.B. mit 20.)
Sorry, das war jetzt eine Abscheifung, gefragt war ja genau der andere Fall.... :)

Goethe oder Heidenreich?

Ein geruhsamer Sonntag neigt sich dem Ende zu, zum Schlafen ist es (für mich) noch ein klein wenig zu früh, deshalb noch ein paar Worte zum Ausklang dieses Wochenendes...
Gestern abend war es endlich soweit: wir besuchten eine "Faust"-Aufführung, auf griechisch natürlich, aber in der wunderbaren Übersetzung von Petros Markaris, den ihr vielleicht von seinen Krimis kennt...(und ich habe darüber ja schon vor Weihnachten geschrieben).
Nur soviel sei gesagt: wir haben das Stück NICHT zu Ende gesehen!
Zu viert waren wir wild entschlossen gewesen,  uns dem faustischen Kulturrausch hinzugeben, aber der Erste von uns trat gleich in der Pause in den Kulturstreik und weigerte sich strikt, dort wieder reinzugehen. Die Zweite hielt es gerade noch eine weitere halbe Stunde nach der Pause aus, die letzten beiden streckten dann kurz vor der Walpurgisnacht endgültig die Waffen. Wieder eingefunden haben wir uns alle an der Bar im Foyer, um diesen Kulturschock mit einem Gläschen Wein erstmal sacken zu lassen - und der Barmann nickte wohlwissend dazu !!!
Aber davon will ich Euch jetzt nicht weiter berichten, das ist eine andere Geschichte...

Vielmehr nur schnell ein Hinweis auf ein Büchlein, das ich dann heute nachmittag gemütlich gelesen habe: Elke Heidenreich, Best of Also....Dies ist eine Sammlung ihrer besten Kolumnen aus der Brigitte aus den 90er Jahren. Ich schätze die Heidenreich sowieso, als Kritikerin wie auch als Autorin. Ich liebe z.B. ihre Kurzgeschichten, die stehen bei mir auch irgendwo im Regal.
Nun, an ihre Kolumnen konnte ich mich noch vage erinnern, deshalb nahm ich das Büchlein auch mit auf dem letzten Bücherbasar. Jedenfalls habe ich mich heute hier auf meinem Sofa gekringelt vor Lachen..diese Kolumnen sind teilweise so urkomisch!
Also, nicht gerade, wenn ihr eine versaute Faust-Aufführung verdauen müßt, aber wenn euch einfach nach lustiger, erfrischend bissiger und geistreicher Lektüre zumute ist...holt euch die Heidenreich aufs Sofa!
Sicherlich ist das Buch im Internet noch bei irgendeinem Anbieter gebraucht zu finden....
So, und jetzt geh ich ins Bett....habe noch eine allerletzte Kolumne zu lesen!

Sonntag, 26. Januar 2014

A photograph taken today is a lifetime of yesterdays preserved for all the tomorrows....

Heute geht's mal wieder nicht um ein Buch im eigentlichen Sinne. Vielmehr zeige ich Euch ein nicht mehr ganz "frisches" Photoalbum, das meinen Rom-Reisen gewidmet ist.
Nicht nur, weil ich beruflich noch immer diese anachronistischen Photoalben herstelle, sondern aus Überzeugung versuche ich, besondere Erinnerungen in einem Photoalbum festzuhalten. Ich bin kein Freund von abgespeicherten Photos auf dem PC oder auf einer CD, weil ich mir Photos doch lieber in einem Album ansehe. Das kann natürlich heutzutage auch in Form eines Photobuches oder eines Digitalalbums sein, wenn man sich der neuen Technik dann doch "ergeben" will....
Dieses hier beinhaltet die Erinnerungen zweier Reisen nach Rom vor einigen Jahren, und neben meinen  Kommentaren schleicht sich manchmal auch das eine oder andere Erinnerungsstück ein, wie hier z.B. ein hübsches Zuckertüterl aus einem Cafe am römischen Blumenmarkt....(der Capuccino  war köstlichst!). Den Albendeckel schmückt ein Aquarelldruck aus Trastevere, den mir eine Freundin damals ganz spontan in Rom geschenkt hatte....auch das eine schöne Erinnerung an die Reise und meine Freundin!
Und weil so eine Gestaltung mit einem Photobuch/Digitalalbum dann doch in der Art und Weise nicht machbar ist, gefallen mir solche Photoalben einfach besser - hoffnungslos altmodisch eben :)

Freitag, 24. Januar 2014

Wie rasch die Geschichte doch vorüber war. Weder gewaltig noch nichtssagend, bloß ungestüm. Und unbarmherzig. - Ian McEwan

Eigentlich sollte ich mich ja neben meiner Arbeit in der Werkstatt ausschließlich mit der Promotion meines e-shops und meiner Homepage beschäftigen. Wie es mir nach dem aufreibenden Umzug und all den damit verbundenen Veränderungen aber so ergeht, verschiebe ich so manch "gedankenreiches" oder zeitaufwendiges Problem auf morgen - oder übermorgen....und verliere mich mal wieder an den freien Abenden in meinen Büchern:  einfach, weil ich nicht immer so unglaublich tatkräftig sein kann, einfach, weil die finanziellen Probleme und die zahlungsunfähigen Kunden nicht weichen wollen, einfach, weil ich eine Auszeit brauche, einfach, weil ich das Gefühl habe, mein Kopf platze, wenn ich mir noch etwas mehr zumuten würde, und sei es nur der einfachste, neue Gedanke!
So beende ich jeden Arbeitstag mit der immensen Ungeduld, mich in meine "Bücherwelt", die einzig wirklich inspirierende und nicht ständig fordernde, zurückziehen zu können.....
Heute stelle ich euch ein Buch vor, das mir sicher in guter Erinnerung bleiben wird: Abbitte von Ian McEwan.

Ich sah das Buch bei einer Freundin. Ausschlaggebend waren für mich nicht der kurz gehaltene Klappentext, sondern die positiven Kommentare von Reich-Ranicki und Heidenreich (beide enttäuschen mich selten mit ihren Einschätzungen...).
Ian McEwan ist ein britischer Autor, den ich bis dato nur vom Hörensagen kannte. Ich erinnerte mich außerdem vage, daß es eine Verfilmung dieses Buches gibt mit Keira Knightly und Vanessa Redgrave.
Die Geschichte spielt in England am Vorabend des 2. Weltkrieges. Die wohlhabende Familie Tallis versammelt sich zu einer Feier auf ihrem Landsitz. Protagonisten sind die 13-jährige Briony Tallis, ihre schon erwachsene Schwester Cecilia und Robbie Turner, Sohn einer Hausangestellten, dessen Studium großzügigerweise von der Familie Tallis finanziert wird.
Der Abend dieser harmlosen, kleinen Familienfeier nimmt jedoch einen unerwarteten und unerfreulichen Verlauf. Ganz langsam erfahren wir dann die Hintergründe, die zu den Ereignissen an diesem Abend führten und wie sie das Leben der Protagonisten unwiederbringlich veränderten (faszinierend eindringlich im zweiten Teil des Buches die Beschreibung des Rückzugs der britischen Armee nach der Schlacht bei Dünkirchen!)....mehr wird hier natürlich nicht verraten!
Kaum hat man die Geschichte mit einem imaginären Seufzer zu Ende gelesen, folgt ein Nachwort, das der gesamten Erzählung nochmal eine grundlegende Wendung gibt....tja, und danach seufzt man dann wirklich!!!
Beeindruckt an diesem Buch hat mich die eindringliche Schreibweise des Autors, stellenweise war ich fast ein wenig an Jane Austen oder die Bronte-Schwestern erinnert, aber vor allem der Einfluß von Virginia Woolf läßt sich nicht verleugnen. Reich-Ranicki hatte also wieder mal Recht:
 " Ein glänzender Romancier, ein fabelhaftes Buch, eine wunderbare Liebesgeschichte."

Montag, 20. Januar 2014

Die Montagsfrage...

Jeden Montag stellt Nina auf http://libromanie.de eine Frage rund ums Buch, die wir Leseratten beantworten sollen....eine schöne Idee, die es wert ist, sich damit auseinanderzusetzen.
Die heutige Frage lautet: "Wenn Ihr immer wieder nur das gleiche Buch verschenken dürftet, welches wäre dies?"
Tja, eigentlich a priori die falsche Frage. Ich glaube nicht, daß es "das Buch aller Bücher" für den passionierten Leser gibt. Liest man wirklich viel, dann taucht man in eine unendliche Fülle unterschiedlichster Welten ab, dann verändern diese Bücher unsere Sicht auf die Welt, dann verändern sie letztlich auch uns. Denn auch dies ist der Zweck guter Literatur (im Gegensatz zur punktuellen und vergänglichen Vermittlung von News in den Medien): Unser Geist sollte nicht statisch bleiben, sondern sich mit unserer Lektüre erweitern und weiterentwickeln.
Wenn ich nun ein Buch verschenken soll, dann kann das mitnichten immer das gleiche sein.....
Denn ich habe mich z.B. vor 20 Jahren für ein Buch total begeistert, das mir heute aber "im fortgeschrittenen Alter" vielleicht nicht mehr so beeidruckend erscheinen mag....Denn ich muß ja beim Schenken auch an den zu Beschenkenden denken, weil er vielleicht nicht den gleichen Büchergeschmack hat wie ich...Denn ich kann nur von meinen heutigen Lesepräferenzen ausgehen, und werde vielleicht nicht mehr Ecos "Name der Rose" verschenken, sondern das erst kürzlich gelesene "Ende einer Geschichte" von Julian Barnes oder "Helle Tage" von Zsuzsa Bank.
Und auch hier müßte ich natürlich auch immer im Hinblick auf mein "Opfer" entscheiden!!

Deshalb: es wäre ja schlimm, wenn ich mein ganzes Leben lang nur das gleiche Buch verschenken dürfte, wenn ich noch die Gleiche wie vor 20 oder 30 Jahren wäre, wenn ich so viele neue Bücher gar nicht beachten dürfte, wenn ich meine Freunde so schlecht kennen würde, daß einige von ihnen mit Sicherheit das falsche Buch geschenkt bekämen!!!
Also, Ninas Frage ist hiermit wohl nicht beantwortet....aber so einfach ist es selten im Leben und das Lesen erzieht uns ja auch dazu, die Dinge immer von mehreren Seiten aus zu betrachten. :)

Sonntag, 19. Januar 2014

I love everything that's old: old friends, old times, old manners, old books, old wine. - Oliver Goldsmith

Guten Morgen, Ihr Lieben von Kerkis Designblog (und nicht nur natürlich!)...
solltet Ihr Lust haben, mal selbst etwas zu basteln, heute eine kleine Anleitung zu Buchstützen, die im wahrsten Sinne des Wortes für sich selbst sprechen (es sei mir verziehen, daß ich hier die Photoregeln breche und mehr als 1 Photo eingestellt habe, aber das ist nur zum besseren Verständnis!):
Unter den aussortierten Büchern des deutschen Weihnachtsbasars befand sich mal ein wunderschönes, wenn auch schon total zerfleddertes und brüchiges Buch über Mozarts Leben. Lesen ging nicht mehr, aber mir gefiel natürlich der Umschlag, und so wanderte es erstmal in den Keller zu den Büchern, die der "Verarbeitung" harren...Der beste aller Ehemänner kam dann irgendwann auf die glorreiche Idee, eine "versteckte" Buchstütze daraus zu machen.
Hier ist das Schmuckstück:


Anleitung:

Ihr braucht:
1 Hardcover-Buch, dessen Umschlag Euch gefällt
1 alte oder neue Buchstütze aus Metall (kann total billig und/oder häßlich sein)
Weißleim oder Buchbinderleim (muß normalerweise mit etwas Wasser verdünnt werden, damit er streichfähig wird)
 1 schmaler Pinsel

Ihr klappt das Buch auf, bepinselt das rückwärtige Vorsatzblatt und den rückwärtigen Innendeckel mit Leim und fügt die alte Buchstütze ein. Das Buch dann wieder vorsichtig zuklappen.


Damit das Ganze zu einer festen Einheit wird, müssen nun natürlich auch die Seiten des geschlossenen Buches ringsum gut eingekleistert werden. Damit verbinden sich die Seiten miteinander und das Buch klappt nicht mehr auf. Danach die Buchstütze am besten an eine Tischkante legen.

Dies beschwert Ihr dann mit Büchern, je schwerer desto besser (Ihr habt ja keine Buchpresse wie ich, aber man kann sich auch anders behelfen - z.B. draufsetzen, solltet Ihr ein paar Stunden Zeit haben....haha).
Nun muß der Leim richtig gut durchtrocknen bis er durchsichtig aufgetrocknet ist. Das dauert schon so seine Zeit, also ruhig eine Nacht drüber schlafen und nicht ungeduldig werden!

Am nächsten Morgen habt Ihr dann Eure ganz eigene, individuelle Buchstütze, der man dann im Regal ihren eigentlichen Zweck gar nicht mehr ansieht......viel Spass beim Nachmachen!








Freitag, 17. Januar 2014

Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zum Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung. - Goethe

Da ich zur Zeit ziemlich viel an meinem PC sitze, um Einiges auf meiner Site und meinem e-shop auf den neuesten Stand zu bringen, konnte ich nicht umhin, auch an meinem Blog etwas "rumzuspielen". So habe ich endlich auch eine Liste meiner Rezensionen bzw. Empfehlungen hinzugefügt.
Dabei dachte ich unwillkürlich darüber nach, welche Bücher ich so in den lettzen Monaten gelesen habe. Hier auf dem Blog erwähne ich ja nicht alle, sondern meist nur die, die mich besonders beeindruckt (oder z.B. auch nur amüsiert haben).
Nach der kürzlichen Lektüre von Saul Bellow, den ich Euch ja vorgestellt habe, bin ich nun wieder abgetaucht in die "Niederungen" der Krimis. Gelesen habe ich Marcello Fois, Der Tod wäscht alles rein, Peter James, Stirb schön und Karin Slaughter, Vergiss mein nicht, alle aus meinem SUB.
Ich werde diese Bücher hier nicht einzeln vorstellen, sie alle sind gut geschriebene Krimilektüre, die man so "mitnehmen" kann....

Viel mehr interessierte mich heute mein eigenes Leseverhalten, denn meine Rezensionsliste erscheint schon recht seltsam: von Joyce, Barnes, Roth, Irving, Houllebecq hin zu Maydall, Safier oder Klüpfel/Kobr....
Sicher ist es so, daß mir schon als Literaturstudentin die Kommilitonen recht zuwider waren, die sich lesend nur in den höheren Gefilden der Literatur tummelten. Oft erschien es mir aufgesetzt, und nicht selten beschlich mich der Verdacht, daß auch diese "Superstudenten" heimlich im Kämmerlein so das eine oder andere "nicht-hochliterarische" Buch verschlungen haben, es aber aus Prestigegründen als angehende Literaturwissenschaftler nicht zugeben wollten...
Wie auch immer, ich für meinen Teil habe schon immer die Abwechslung zwischen "hoher" Literatur und (allerdings gut geschriebener) Belletristik gebraucht. Vielleicht hat es auch einfach zu tun mit der jeweiligen Lebenssituation, den wechselnden psychischen Belastungen und der daraus entstehenden Notwendigkeit, sich einen Ausgleich zu schaffen oder sich im Gegenteil ein richtig anspruchsvolles Stück Literatur "reinzuziehen"....

Wie seht Ihr das?
Gibt es auch bei Euch diese teilweise extremen Schwankungen hinsichtlich des Anspruchs, den ein Buch an Euch stellt und wieso entscheidet Ihr Euch für das eine oder andere Buch? Macht Ihr das bewußt oder ganz aus dem Bauch heraus?
Ich würde mich freuen, ein paar Einsichten von Euch zu bekommen!

Anbei noch ein ganz kurzer Film mit schönen Zitaten über das Lesen: 
http://www.youtube.com/watch?v=JvK1i75GdKc 


Sonntag, 12. Januar 2014

Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch ist ein Buch....

Gertrude Steins berühmte Worte "A Rose is a rose is a rose is a rose" mal zweckentfremdet....
Hallo, Ihr Leseratten! Nach längerem Schweigen meinerseits aufgrund von Umzug und Feiertagen melde ich mich hiermit offiziell zurück beim sonntäglichen Projekt "Leben mit Büchern"....:)
Ich kann heute eigentlich nichts Spezielles beitragen, möchte nur das junge Jahr beginnen mit der Hoffnung, daß es wieder viele Lese-Anregungen, wechselseitige Inspirationen und neue Wahlverwandschaften auf unseren Blogs bringen wird !
Anbei ausnahmsweise kein eigenes Photo, sondern dieser wunderschöne Scherenschnitt des lesenden Ludwig Tieck, aus dem ich schon mal ein Bild gebastelt habe...