Dienstag, 31. Dezember 2013

Auf ein Neues.....Καλή Χρονιά....Happy New Year

Natürlich kann ich nicht umhin, dieses Jahr mit einem literarischen Zitat abzuschließen, diesmal in Gedichtform:

Daß bald das neue Jahr beginnt, 
spür ich nicht im geringsten.
Ich merke nur: die Zeit verrinnt
genauso wie zu Pfingsten.

Die Zeit verrinnt. Die Spinne spinnt
in heimlichen Geweben.
Wenn heute nacht ein Jahr beginnt,
beginnt ein neues Leben.

Joachim Ringelnatz



Ich danke Euch allen für Eure Begleitung durch den Dschungel meines kleinen Daseins. Μöge uns allen ein gesundes und zufriedenes Neues Jahr beschert sein....und wie es einer meiner Kunden auf seinen diesjährigen Neujahrskarten so schön ausgedrückt hat:

Live, love and create!
Dem bleibt nur noch hinzuzufügen:                       
 READ!

In diesem Sinne widme ich Euch eines meines Lieblingsbilder aus den Florentiner Uffizien, ein so unendlich vielschichtiges Gemälde, das für mich persönlich schon seit vielen Jahren der perfekte Ausdruck von Neubeginn und Hoffnung ist:

Sandro Botticelli, Primavera
ΚΑΛΗ ΧΡΟΝΙΑ!
HAPPY NEW YEAR!

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Im Zurückzucken vom Leben, als er nackt war, fühlte er sich schon tot.... - Saul Bellow

....aber irgendwie war es ihm nicht gelungen, wie den anderen, Anschluß zu bekommen. Wenn er das Ereignis, wie er es manchmal tat, mit einem Telefonnetz verglich: der Tod hatte den Hörer nicht abgenommen, um seinen Anruf entgegenzunehmen...

Hier nun also mein "Lesebericht" über ein Buch aus dem Fundus meiner letztens auf dem Basar erstandenen Bücher: Saul Bellows Mr. Sammlers Planet , erschienen 1969.

Wie soll ich dieses Buch beschreiben? Ehrlich gesagt, keine Ahnung!
"Ein 70-jähriger jüdischer Einwanderer, einstmals auf unerträglichste Weise dem Holocaust entronnen, beschreibt sein Dasein im Moloch New York der 60er Jahre, hält Rückschau auf sein Leben und streift dabei die großen existenziellen Fragen unseres Lebens.." Ja, so würde ich das ganze Buch wohl ungenügend in einem Satz zusammenfassen, wäre es nicht gerade von Saul Bellow: Pointierte und lakonische Sprache (auch dank einer tollen Übersetzung), unkonventionelles Gedankengut, auch hintergründiger Humor und vieles mehr... Die Frankfurter Allgemeine schrieb anno 1971: "Saul Bellow ist der geistreiche Romancier schlechthin, ein Erzähler, der seine Bilder von der tragikomischen Selbstbehauptung des zivilisierten Menschen auf überaus attraktive Weise zur Schau stellt." Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ich schätze ja meine amerikanisch-jüdischen Erzähler des 20. Jahrhunderts ungemein, allen voran Roth, Begley oder Singer. Nach so vielen Jahren lese ich noch die atem-raubenden Geschichten über diese Lebensläufe. Sie alle sind behaftet mit dieser in Worten im Grunde "unbeschreiblichen" Vergangenheit. Und dennoch stellt sich jeder dieser wunderbaren Autoren auf seine eigene Weise dieser immensen Aufgabe; ich vermute, es war dies auch eine "Überlebens-Notwendigkeit" für all jene, die die seltene Gabe hatten, das Unaussprechliche in ihren Schriften aufzuarbeiten. Eine Stelle bei Bellow fiel mir besonders auf, eine der intelligentesten Essenzen der existenziellen Tragik dieser jüdischen Holocaust-Überlebenden:

"Mr. Sammler hatte einen symbolischen Charakter. Seine Freunde und die Familie hatten ihn zum Richter und Priester gemacht. Und wovon war er ein Symbol? Er wußte es nicht einmal. War es, weil er überlebt hatte? Er hatte nicht einmal das getan, denn von der früheren Person war so viel verschwunden. Das war kein Überleben, sondern ein Überdauern. Er hatte überdauert."

Manchmal beschleicht mich der Gedanke, daß ich noch gerade eben zu der Generation gehöre, die sich aufgrund der Geschichte der Großeltern und Eltern für solche Erzählungen interessiert. So wie die Generation der "Holocaust-Überdauerer" inzwischen fast gänzlich weggestorben ist, so hat die heutige Generation unserer Kinder fast gar keinen Zugang mehr zu dieser, für sie so fernen Vergangenheit. Und sicherlich hatte Bellows Buch im Erscheinungsjahr 1969, als eine zaghafte "Aufarbeitung" der unrühmlichen Vergangenheit Deutschlands ihren Anfang nahm, eine tiefgreifendere Wirkung als beim heutigen Leser....
All dies eben Geschichten, die im frühen 21. Jahrhundert schon Historie sind, aber unbedingt weiterhin gelesen werden und nicht dem heutzutage so angesagten schnellen Vergessen anheim fallen sollten:
"Ich sah, daß Gott vom Tod nicht beeindruckt ist. Die Hölle war seine Gleichgültikeit....Die Widersprüche sind so schmerzhaft. Kein Interesse an Gerechtigkeit? Nichts von Barmherzigkeit? Ist Gott nur der Tratsch der Lebenden?... Es gibt kein Wissen. Es gibt Sehnen, Leiden, Trauern. Diese entstehen aus Bedürfnis, Neigung und Liebe - den Bedürfnissen der lebenden Kreatur, weil sie eine lebende Kreatur  i s t ."


Mittwoch, 25. Dezember 2013

Es gibt tatsächlich Leute, die Weihnachtsfeste veranstalten. Ist das komisch! - Gustave Flaubert


Noch einmal ein Weihnachtsfest,
Immer kleiner wird der Rest,
Aber nehm ich so die Summe,
Alles Grade, alles Krumme,
Alles Falsche, alles Rechte,
Alles Gute, alles Schlechte -
Rechnet sich aus all dem Braus
Doch ein richtig Leben heraus.
Und dies können ist das Beste
Wohl bei diesem Weihnachtsfeste.
Theodor Fontane


Ein schöner Heiligabend mit ganz lieben Bekannten ist vorbei....der beste aller Ehemänner hat sich in der Küche mal wieder selbst übertroffen (ich durfte nur Hilfsdienste leisten)! Und so wurde erstmal gebührend auf die "neue" Werkstatt und den neuen Anfang angestoßen, (zu) viel gegessen, viel geredet und gelacht, aber auch an unsere gemeinsamen Töchter gedacht, die zum ersten Mal nicht bei uns waren an Weihnachten, sondern in Deutschland geblieben sind...zwei in Hamburg und eine in München...schnief......

Und nein, trotz wiederholter diverser Anfragen: ich vermiete meinen kochenden Mann definitiv nicht!!!!

Heute nun wurde erstmal richtig ausgeschlafen, ein schöner Spaziergang bei fast frühlingshaften Temperaturen gemacht, die Reste vom Vorabend verputzt.....und ansonsten..........Lesen und Dolce Far Niente, genau so, wie ich es mir vorgenommen hatte.
Nur noch wenige Seiten bleiben von einem Buch, das ich meinem Fundus der ungelesenen Bücher entnommen habe, aber davon ausführlicher morgen! Habt weiterhin schöne Feiertage - jetzt wird weitergelesen!

Montag, 23. Dezember 2013

Yesterday is but today's memory, and tomorrow is today's dream. - Kahlil Gibran

Heute exakt vor einem Jahr saß ich am Sterbebett meiner Mutter.....wie schnell so ein Jahr vergeht ....sie fehlt.
Ein Jahr - Zeit ist eben doch relativ und vor allem subjektiv, Zeit, die größte aller Illusionen!

Auch Zeit zum Bloggen war nicht da, zuviel war noch los nach dem Umzug. Es dauert bis man sich so einfindet an einem neuen Arbeitsplatz. Hinzu kamen diverse unangenehme Überraschungen wie die Stanzpresse, die beim Umzug "gelitten" hat und nun aufwendig repariert werden muß nach den Feiertagen. Zudem fiel es einigen Kunden im allerallerletzten Moment ein, daß sie noch was brauchen....und so war ich selbst am Wochenende von Morgens bis Abends am Werkeln. Ich hoffe, daß wir dann wenigstens morgen etwas früher fertig werden, denn liebe Bekannte haben sich angesagt für einen gemütlichen Heiligen Abend....
Natürlich will ich nicht jammern über die vielen kleinen Aufträge, denn wir brauchen das Geld ja dringend, aber die Anstrengungen der letzten Wochen haben mich physisch und psychisch an meine Grenzen gebracht - und die Jüngste ist man ja schließlich auch nicht mehr!!!!
Wie auch immer, es kommen erstmal 2 freie Weihnachtstage, und wir haben uns ganz bewußt den "Luxus" gegönnt, an diesen Tagen keine weitere Einladung bei Freunden oder Verwandten anzunehmen. Selbst dafür sind wir dieses Jahr zu erschöpft...also werden wir wohl zwischen Couch und Bett pendeln, und ich werde mich mit ein paar Büchern vorübergehend von der Welt und dem Weihnachtstreiben um mich herum "verabschieden".
In diesem Sinne:



Samstag, 14. Dezember 2013

Impressionen eines Umzugs....


Unsere uralte Schneidemaschine....fertig zum endgültigen Abschied!
Und schon hängt sie am Haken....


Buchbinderleinen und andere Materialien....
Unsere Guillotine "geht in die Luft"....
Auch die hydraulische Stanzpresse will mit!
 "Leerstellen"......
Jeder "verfügbare" Mann ist hier gefragt.....

Die Buchpresse muß durchs Nadelöhr
Heute war es endlich soweit: UMZUGSTAG! 
So ein Werkstattumzug ist schon recht aufregend, vor allem wenn große Maschinen ein-und ausgeladen werden müssen....bis zum Schluß ist man am Zittern, ob auch alles so klappen wird, wie man es geplant hatte!  Die obigen Photos lassen vielleicht erahnen, was heute hier so los war...
Aber nun ist es spät am Abend, mir tut alles weh, ich sitze erschöpft vor dem Kamin, gönne mir aber noch ein schönes Gläschen Wein und lasse diesen verrückten Tag für mich und Euch Revue passieren....Nach vielen Tagen des Ausräumens und Packens stehen jetzt natürlich noch einige Tage des Einräumens und Auspackens an....noch steht uns also so Einiges bevor!
Auf der Suche nach einem passenden Spruch für meine letzten Erlebnisse stieß ich auf das kleine Gedicht von André Gide und fand, daß es genau ausdrückt, was gerade so in mir vorgeht:

So ist das im Leben:
Wenn sich eine Tür schließt,
öffnet sich eine andere.

Die Tragik liegt darin,
daß wir nach der geschlossenen Tür blicken,
nicht nach der offenen.
André Gide

Vorherrschend ist dieses Gefühl der Wehmut, daß die ehemals "geschäftigen" Jahre nun auch ganz offensichtlich der Vergangenheit angehören. Man erinnert sich unweigerlich an die Anfänge hier in Griechenland vor fast genau 19 Jahren, von der klitzekleinen ersten Werkstatt mit gerade mal 30 qm bis hin zu der letzten mit 200 qm. Jetzt haben wir uns irgendwo im unteren Drittel "eingependelt", im Rückwärtsgang sozusagen. Wie meine Freundin und Mitarbeiterin beim Einräumen fröhlich anmerkte, erscheint ihr die neue Werkstatt richtig "kuschelig"....ja, so sieht es der erfrischend unverbesserliche Optimist! 
Wahrscheinlich ist es normal, daß man in den ersten Tagen so einer Veränderung noch dem Verlorenen nachhängt und seinen Blick noch nicht vollständig auf die "offene Tür" richten kann, zu unwägbar ist ja auch die wirtschaftiche Lage, als daß man sagen könnte, dieser Schritt sei ein Schritt in eine bessere Zukunft....
Trotzdem sind wir natürlich unendlich dankbar und erleichtert, daß der Umzug nach all den bürokratischen Schwierigkeiten doch noch in diesem Jahr geklappt hat, und vielleicht helfen uns auch die besinnlichen Feiertage, um in die nötige "Aufbruchstimmung" zu kommen, gerade rechtzeitig zum Beginn des neuen Jahres!
 

Sonntag, 8. Dezember 2013

Ein schönes Buch ist wie ein Schmetterling. Leicht liegt es in der Hand, entführt uns von einer Blüte zur nächsten und läßt den Himmel ahnen. - Lao-Tse

Leben mit Büchern.....hallo, Ihr Lieben!
Also, letztes Wochenende auf dem deutschen Weihnachtsbasar konnte ich natürlich nicht an mich halten: einer der meistbesuchten Stände ist jedes Jahr der Bücherbasar....Verständlich allemal, da wir Deutschen hier ja schlecht an gebrauchte Bücher rankommen, und so ist der Bücherstand jedes Jahr auch ein beliebter Treffpunkt der deutschen Bibliophilen im Athener "Exil"..... Da ich als Mitarbeiterin das Privileg habe, schon eine Stunde vor der offiziellen Eröffnung alle Stände durchschnüffeln zu dürfen, könnt Ihr Euch vorstellen, daß ich mit tödlicher Sicherheit immer erst den Bücherstand ansteuere und mich dort dann meistens "verliere"....! Mein heutiges Photo zeigt euch nur einen Teil meiner diesjährigen "Ausbeute", darunter so wunderbare Autoren wie Skarmeta, Kertesz, Levi, Highsmith, Bourdouxhe, Heinichen, Saramago, Heidenreich, Updike, Marquez, Irving, Rendell, Steinbeck, Bellow, Handke, Mankell u.a.

Mein RUB (Regal ungelesener Bücher) ist also mit sehr wenig Geld gefährlich aufgefüllt worden, und nun wird sich wieder die quälende Frage stellen, WAS LESE ICH ALS NÄCHSTES?!
Aber immerhin ist erstmal für den kommenden Lesestoff gesorgt. Den nächsten Bücherbasar in Athen gibt es dann erst wieder an Ostern....bis dahin muß diese Ausbeute reichen!

P.S. Nächsten Sonntag muß ich allerdings pausieren: Unser Werkstatt-Umzug steht am kommenden Wochenende an! ENDLICH ist es soweit, nachdem wir während der vergangenen Wochen von 13 (!) verschiedenen Schreibtischtätern die notwendigen Genehmigungen eingeholt haben!!!! Griechenland - die Wiege der Bürokratie....

Freitag, 6. Dezember 2013

Der griechische "Faust"....

Dem griechischen Autor und Übersetzer Petros Markaris wurde die diesjährige Goethe-Medaille verliehen. Aus diesem Anlaß gab es einen Abend zu Ehren von Markaris im Athener Goethe-Institut.
Ich habe Euch ja schon mal auf diesen Autor aufmerksam gemacht, wenn auch weitgehend auf seine guten Krimis, für die er auch in Deutschland bekannt ist. Weitaus nachhaltiger in Griechenland ist seine Tätigkeit als Übersetzer von z.B. Brecht, Bernhard, Schnitzler und...Goethe: Markaris hat sich damit auf ein wirkliches Lebenswerk eingelassen, die Neuübertragung des "Faust" ins Griechische! Als er schon einen Großteil des Werkes übersetzt hatte, sprang plötzlich der auftraggebende Verlag ab, und Markaris stand da -  mit einer Arbeit von Jahren in den Händen....was nun? Da sprang ohne Zögern der (so sympathisch bescheidene) Verleger seiner Kriminalgeschichten ein und erklärte sich sofort bereit, die zweisprachige Faust-Ausgabe (Faust I und II!) auf den Weg zu bringen. Als Markaris ihn darauf hinwies, daß sich sicher nicht viele Bücher davon verkaufen würden, antwortete der Verleger: "Ach, laß mal gut sein, ich verkaufe so viele von Deinen Krimis, da kann ich mir auch mal den verlegerischen Luxus gönnen, den "Faust" herauszubringen!" Ja, auch solche Geschichten gibt es im Verlagsgeschäft noch!
Es wurden natürlich viele launige Reden geschwungen an diesem Abend zu Ehren des Preisträgers, aber am eindrucksvollsten war eine Lesung aus der besagten Faust-Übertragung: einmal von Markaris selbst, aber dann auch von dem griechischen Theaterregiseur, der den "Faust" in der Neuübertragung im Januar hier auf die Bühne bringen wird. Es war absolut faszinierend zu hören, wie ein Theatermann den Text sofort anders intoniert und allein schon beim Rezitieren inszeniert! Versteht sich von selbst, daß ich versuchen werde, Karten zu ergattern für diese Aufführung....immerhin habe ich den "Faust" schon in 2 unvergessenen Inszenierungen in München erlebt, aber noch nie auf griechisch! Bin schon so gespannt, ob man diesem Text auch in einer fremdsprachigen Inszenierung über einige Stunden hinweg folgen kann, da ist schon sehr viel Konzentration angesagt....auf jeden Fall wäre es ein interessantes Experiment!

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Aber in der Welt, wie Garp sie sah, sind wir alle unheilbare Fälle.... John Irving

Mit diesem lapidaren Satz endet Irvings Roman "Garp und wie er die Welt sah".
"Stilistische Virtuosität, groteske Eskapaden und die für Irving typische Mischung aus Realismus und Absurdität machen den einzigartigen Charakter dieses Buches aus....Auf einer Reise macht Garp die Erfahrung, dass Leiden, Schmerz und Vergänglichkeit Grundtatsachen des Lebens sind – und dass der Glaube an einen festgelegten Sinn oder daran, das Leben lenken zu können, nichts als pure Illusion ist..."
Soweit der Klappentext.
Jetzt habe ich "Garp" zu Ende gelesen und empfinde dieses Buch - auch nach dem zweiten Lesen nach immerhin ca. 30 Jahren - als eine außergewöhnliche Geschichte über uns, die wir das Recht auf ein unvorhersehbares, selbstbestimmtes, ja auch unangepaßtes Leben haben - frei in Gedanken, Taten und Lebensformen. Nur in diesem Sinne sind wir wohl "unheilbare" Fälle, ja sollten es geradezu sein, wie Irvings Schlußsatz suggeriert!
So mancher Leser mag sich fragen, welch skuriles Panoptikum an Geschichten der Autor uns da beschert, aber für mich sind es gerade diese Absurditäten, die unser Dasein ausmachen, nein, ausmachen sollten. Nur so kann ich vielleicht die Gewißheit haben, daß mein eigenes, kleines, undenkwürdiges Leben am Ende doch einen - hoffentlich genug absurden - Sinn hatte....jedenfalls würde mich das freuen!
"Literatur muß besser gemacht sein als das Leben", wird Garp im Buch zitiert, und Irving zelebriert mit seinen ungewöhnlichen Geschichten immer wieder dieses Motto...also, einfach mal reinlesen, so Manchen wird das Buch nicht mehr loslassen!
Und wer es nicht lesen will, dem sei die gute alte Verfilmung mit Glenn Close und Robin Williams empfohlen....

Montag, 2. Dezember 2013

Sonntag, 1. Dezember 2013

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.....

Einer der ersten Verkäufe!
Leben mit Büchern...Diesmal keine Buchgeschichte "per se", aber doch auch ein Nachtrag, der irgendwie mit Büchern zu tun hat:
Heute mittag ist unser Weihnachtsbasar hier in Athen zu Ende gegangen. Das waren nun eineinhalb Tage (und einige Stunden mehr für den Auf- und Abbau) voller Arbeit, guter Laune und unzähligen Begegnungen mit alten Bekannten, Freunden, alten und neuen Kunden und langjährigen "Basarkollegen"....

Momentan überwiegt bei uns allen natürlich die Erschöpfung, aber auch die Freude bei all denen, wo die Verkäufe gut geklappt haben. Ziemlich skeptisch waren wir ja alle im Angesicht der herrschenden Krise hier in Griechenland, und nicht alle waren am Ende mit dem "Ergebnis" vollauf zufrieden. Allzusehr war es spürbar, daß die Menschen hier nicht mehr soviel Geld zur Verfügung haben, und dementsprechend wählerischer mußten sie sein: dem Einen ging es dann mehr um das leibliche Wohl, der Andere ging lieber auf die Suche nach kleinen Geschenken für seine Lieben....Alles in allem aber konnten die meisten Stände zufrieden sein, die Erlöse werden wieder kräftig die Sozialarbeit des Basarkomittees unterstützen, und das ist ja die Hauptsache im Angesicht der herrschenden Krise!
Wie versprochen, stelle ich hier ein paar Photos von meinem Stand ein (von mir gibt's auch ein Photo, aber das wurde von einem professionellen Photographen gemacht, ich werd's mal bei Gelegenheit "nachliefern"):

Kurz nach dem Aufbau am späten Abend....endlich geschafft!



Miniengel und Minibäume  - alle verkauft!
Vasen, Kalender, Engel, Bäume....



Rezeptbücher


Meine Äpfel  - einer der Verkaufsschlager...
Uhren und anderer Wandschmuck


So, und der "klägliche" Rest wird bald mal in meinem e-shop auftauchen.....!
Ich wünsche Euch allen einen schönen ersten Advent!!!!