Dienstag, 30. Juli 2013

Do the things that interest you and do them with all your heart. - Eleanor Roodevelt

Today I posted on facebook this quote by E. Roosevelt, a very impressing woman. This quote expresses pretty much what I feel about my work, my life.
Actually my life is a mess. I have so much struggles every day, that the only thing I appreciate is the fact that various catastrophies are waiting at the gates...and not striking already! I know this is a form of depression, but I can't help it: it exists!
These past days I read a thriller, 900 pages! It was quite interesting, but to be honest, it just helped me to "survive" the weekend. Whenever I feel blue and don't want to analyze my very own reality I "rescue" myself by reading a book....not "high" literature of course, which demands my best attention, but something simple, easy to understand. So I passed the last weekend mostly in bed or on my couch, with this huge book in my hands.
Ephraim Kishon
Fortunately " the best husband of all" (did you ever read Ephraim Kishon? If so, do you remember the "best wife of all"?)  knows that he mustn't disturb me when I am in this destructive mood!
I actually didn't ever write about my husband in this blog, He is just there, always supporting me, actually since 30 years (!) enduring my changing moods, always accepting my weird being me, always staying a confirmed optimist....He is the only person who accepts me as I am, simultaneously pushing me forward....Sometimes I really don't know why he hasn't left me years ago! Maybe he really loves me, there is no other explanation...!!!! And I truely love him as well. I couldn't live and work with anyone else, he is definitely my destiny!
This is to you, G., love of my life! Don't ever give up on me.....with you on my side I will always try to overcome my odd being me (even if this will never happen and even if you don't exspect this at all....).

                                                                                              ***


Heute habe ich dieses Zitat von Eleanor Roosevelt, einer beeindruckenden Frau, auf Facebook gesetzt. Diese Worte  beschreiben so ziemlich meine Arbeit und mein Leben.
Trotzdem ist mein Leben momentan ein Chaos. Zuviel Kämpfe sind jeden Tag auszustehen, so daß ich oft schon froh bin, daß die Katastrophen sich noch "vor den Toren" befinden und noch nicht zugeschlagen haben! Dies mag eine Form von Depression sein, ich weiß, und doch kann ich diese Gedanken nicht überwinden....
Während der letzten Tage habe ich einen Krimi gelesen...geschlagene 900 Seiten lang! Das Buch war ganz spannend, aber ich habe mir damit eigentlich nur das Wochenende "vertrieben". Manchmal, wenn ich wieder abtauche in die Tiefen einer sogenannten Depression und mich nicht mit meinem eigenen Ego auseinandersetzen will, schnappe ich mir so ein Buch: nicht "hohe" Literatur, die meine ganze Aufmerksamkeit erfordert, sondern etwas Leichtes, Unverfängliches, das mich auf keinen Fall zu tieferen Gedanken verführt. Und so habe ich das vergangene Wochenende vornehmlich auf meiner Couch oder in meinem Bett verbracht, mit diesem riesigen Schmöker in der Hand.
Ephraim Kishon
Gott sei Dank weiß der "beste Ehemann von allen", daß er mich in solchen Gemütsstimmungen in Ruhe lassen muss (wenn Ihr je Ephraim Kishon gelesen habt, dann kennt Ihr ja " die beste Ehefrau von allen"!).
Ich stelle gerade fest, daß ich in diesem Blog noch fast nie etwas von meinem Ehemann erzählt habe.
Er ist einfach immer da, immer unterstützend und mein seltsames Wesen ertragend, seit nunmehr 30 (!) Jahren stoisch meine häufigen Gemütsschwankungen ausgleichend  - und trotzdem immer ein unverbesserlicher Optimist! Er ist wohl der einzige Mensch, der mich nimmt wie ich bin, und mich gleichzeitig auf wundersame Weise immer weitertreibt. Ehrlich gesagt, frage ich mich manchmal, warum er mich nicht schon längst verlassen hat....das muss wohl wahre Liebe sein! Und ich liebe ihn genauso, von ganzem Herzen! Ich könnte wirklich mit keinem anderen Menschen leben und arbeiten, dieser Mann ist definitiv mein Schicksal!
Nach 82 Posts in diesem Blog widme ich endlich diesen hier G., "dem besten Ehemann von allen", der Liebe meines Lebens! Bitte gib nie auf, mit Deiner Hilfe werde ich weiter versuchen, mein so abstruses Ich "auf die Reihe" zu kriegen (auch wenn dies wohl nie passieren wird und Du es wohl im Grunde auch nicht von mir erwartest!).



Sonntag, 21. Juli 2013

No man is rich enough to buy back his past.― Oscar Wilde

Nun, liebe "Mitleser",  natürlich habe ich inzwischen das Buch von Houllebecq zu Ende gelesen....das war schon ein sehr beeindruckendes Stück Literatur!!!!!
Jetzt wartet wieder das Kontrastprogramm, eine etwas "leichtere" Lektüre, auf meinem Nachtkästchen, zur Abwechslung sozusagen....nicht nennenswert, deshalb erwähne ich es hier auch nicht explizit!

Das Wochenende war eine Mischung aus Arbeit und Entspannung, und nun erwartet mich eine hoffentlich arbeitsreiche Woche (mit viel Bestellungen, damit wir irgendwie über die Runden kommen!).
Worauf ich mich trotz aller übermächtigen Probleme besonders freue, ist die Herstellung einiger Papeterieprodukte für meinen e-shop: ich habe endlich das nötige Geld auf die Seite gelegt, mir einige wunderbare italienische Papiere bestellen zu können (für grad mal 50 Euro, nicht daß Ihr meint, ich könnte momentan ein Vermögen für irgendwelche besonderen Materialien ausgeben!!!!).
Die traditionelle italienische Druckerei Tassotti ist die Freude eines jeden Papierkünstlers, stellt sie doch wirklich aussergewöhnliche Papiere her, die man zu wunderschönen Papeterieobjekten verarbeiten kann. Ich hoffe, die Papiere werden die kommende Woche geliefert, denn ich habe so viele Ideen, die ich umsetzen will! Gerade weil ich momentan so gar nicht im Geld "schwimme", zittern mir natürlich schon jetzt die Hände...damit ich bloß nichts versaue (als zu wertvoll erachte ich diese Papiere!).
Als ich vor einigen Jahren noch die finanziellen Möglichkeiten hatte, ab und an für ein paar Tage nach Italien zu fliegen, habe ich mir immer einige Papiere dieser Druckerei mitgebracht - ich erinnere mich insbesondere an eine kleine Papeterie in Rom in der Nähe des so magischen Pantheon (oh Gott, welch ein Traum.....seufz!).


Und wenn ich mich an diese nunmehr so fernen Tage erinnere, frage ich mich unwillkürlich, werde ich jemals in meinem Leben wieder die Möglichkeit haben, dorthin zu fahren? Ich wünsche es mir sooooo sehr! Wenn ich könnte, würde ich morgen ins nächste Flugzeug via Italia steigen (..... und am liebsten niemals zurückkehren!???).

Als ich letzten Winter in München war, wollte ich mir in der alteingesessenen Münchner Dependance von Tassotti einige Papiere besorgen, mußte dann allerdings mit wirklich unendlichem Bedauern feststellen, daß Tassotti seine Papeterie dort geschlossen hatte...die Wirtschaftskrise macht eben selbst vor so einem Traditionsbetrieb nicht Halt!

Hier eine kleine Vorschau dieser wunderbaren Papiere (hoffentlich bald werde ich Euch die fertigen Produkte daraus präsentieren!):













Dienstag, 16. Juli 2013

Das Wasser folgt dem Weg des geringsten Widerstands. Das menschliche Verhalten, das in seinem Prinzip und fast allen seinen Handlungen determiniert ist, läßt nur wenige Gabelungen zu....Dieses Buch ist dem Menschen gewidmet,- Michel Houllebecq

Während der letzten Tage lese ich "Elementarteilchen" von Michel Houllebecq...ich habe den gleichnamigen deutschen Film bisher nicht gesehen, und ich bin hin- und hergerissen, ob ich ihn mir je ansehen werde....(trotz der Regie des so interessanten Oskar Roehler!).
Das Buch, tja, das ist eine echte Herausforderung! Der in Algerien aufgewachsene Houllebecq (geb. 1958)  entwirft die Geschichte zweier ungleicher Halbbrüder während der letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts, der eine mit einer quasi autistisch anmutenden biochemischen Begabung, der andere mit seinen unendlich existenziellen und sexuellen Problemen....
Nun bin ich als einstiger Sprach- und Literaturwissenschaftler sicherlich nicht der richtige Rezipient für biochemische oder physikalische Theorien, die im Buch ab und an explitzit entwickelt werden (auch wenn ich wundersamerweise Vieles davon verstehe! Haha!).
Dennoch, was das Buch für mich überaus interessant macht, ist die sprachlich so wunderbar pointierte Demontage und Sezierung unserer eigenen Generation und ihrer, in der Rückschau, mitunter so lächerlichen Suche nach dem "Sinn des Lebens". (Hier mein Kompliment an den Übersetzer!).
Eine mehr als anspruchsvolle Lektüre, die dem Entspannung suchenden Leser überhaupt nicht anzuraten ist. Dennoch ist es ein Buch, das in der überbordenden und konturlosen Masse der heutzutage veröffentlichten lifestyle-kohärenten Bücher einen Sonderplatz einnimmt. Der Tagesspiegel schreibt zu Recht: "Houllebecq ist ein Könner ersten Ranges. Kühl wie ein Wissenschaftler legt er seine Minen und sieht dann aus der Ferne zu, wie sie hochgehen".

Houllebecq ist ein zwiespältiger Autor, der sich, meiner Meinung nach, nicht einordnen läßt:
Zuviel beunruhigende Fragen bleiben mir, zuviel Unsicherheit wird erweckt....aber beim Lesen frage ich mich immer wieder:  Müssen wir uns nicht gerade auf diese Ambiguitäten einlassen als verantwortungsvolle Menschen, die sich nicht mit den allzu einfachen und einseitigen Antworten abspeisen lassen ? Nur einige wenige Seiten bleiben mir noch bis zum Ende des Buches, und doch bleibt meine Unruhe.
Und ich bin mir fast sicher, daß Houllebecq auch auf der allerletzten Seite mir keine beruhigenden Antworten geben wird auf all meine verstörenden Fragen...!

Samstag, 13. Juli 2013

When I know your soul, I will paint your eyes. - Amedeo Modigliani

Today,  129 years ago,  one of my favourite painters and sculptors was born: Amedeo Modigliani or "Modi", as he was called by his friends....
During my short studies of Art History some years ago, I was intrigued by Modigliani as an outstanding artist and restless spirit in a period, when artists like Picasso, Kandinsky, Matisse, Duchamps and so many many others (the list is really gigantic!) tried to find new ways of artistic expression.
Living in Paris and working in such a spirit of optimism during the first decade of the 20th century, this early Avantgarde experienced a really radical and groundbreaking period, when every artist was searching for a replacement of 19th century's naturalism -  and they still inspire even our artists nowadays!
Among all these great painters and sculptors Modigliani fascinates me in particular, I don't know why. Maybe it is this sort of mystery which inheres some of his portraits with these disturbing, "void" eyes.... I love especially Modigliani's women's portraits, I really can't get enough of them...



So, it was quite a natural "necessity" to use his paintings in my work; from time to time I make a photoalbum, a box or a notebook with one of his portraits...today I made two giclee prints and turned them into notebooks....the colors are bright and correspond perfectly with the spines made of a special French bookbinding velvet:


Some years ago, a wonderful movie about Modigliani's last years in Paris was released, with (the
absolutely gorgeous!!!) Andy Garcia in the leading role. There is one scene in this - admittedly very "hollywoodian"-  movie which touched me in particular: When Jeanne Hebuterne, Modigliani's muse and love of his life, asked him, why he is never depicting her eyes, Modi answered:"When I know your soul, I will paint your eyes".

Ok, I admit it,  I am hopelessly romantic, I can cry my eyes out watching a touching movie.....and I love this movie!!!!


Montag, 8. Juli 2013

Die unsichtbare Frau....

Wie ich es mir schon gedacht hatte, als ich Siri Hustvedts Buch in die Hand nahm, erwartete mich ein absolutes Kontrastprogramm zu den beiden Büchern, die ich noch vor ein paar Tagen empfohlen hatte.....
Nachdem ich aber schon etwas von Hustvedt gelesen hatte und ich sehr angetan war von ihrer Prosa, wollte ich mir ihre "unsichtbare Frau" nicht entgehen lassen.

"Iris Vegan, Literaturstudentin in New York: eine intelligente, schöne Frau, aber auch unsicher, beeinflußbar, auf der Suche nach sich selbst - eine Idealfigur für die Phantasien der Männer. Wie unter einem inneren Zwang läßt sie sich auf eine Reihe von erotischen Abenteuren ein".
 Soweit der Klappentext, der dem Buch aber meiner Meinung nach nicht gerecht wird. Vermutet man nun, das Buch entfalte eine Reihe von erotischen Abenteuern, so wird der Leser enttäuscht. Hustvedt geht subtiler vor, denn die Abenteuer der Protagonistin sind oftmals nur angedeutete Möglichkeiten,  in sich selbst höchst verstörend.  Sie sind der unterschwellige Auslöser für eine existenzielle Sinnkrise, an der Iris fast zu Grunde geht. Dies war für mich der wichtigere Inhalt des Buches.
Ich muss sagen, Siri Hustvedt vermag es, den Leser zu verstören, jedenfalls ist es mir so ergangen beim Lesen. Ich gebe zu, daß ich so manche Passage im Buch noch immer nicht richtig einordnen kann, ich denke noch darüber nach....(auch das ein Zeichen für die Qualität des Buches, weil es den Leser zum Nachdenken anregt).
Über allem steht jedoch Hustvedts brilliante Prosa (man vergesse nicht, daß sie die Frau von Paul Auster ist und deshalb sicher den kritischsten Kritiker gleich in der Familie hat!).
Keine leichte Lektüre, aber nie langweilig, laßt Euch darauf ein!
In meinem Regal stehen noch Hustvedts Romane "Was ich liebte" und "Die Leiden eines Amerikaners" - beides schon gelesen und ebenfalls anzuraten....




Freitag, 5. Juli 2013

Weekends don't count unless you spend them doing something completely pointless. - Bill Watterson

Nach den vielen ermüdenden und so frustrierenden Gedanken der letzten Tage über die amorphen Wahrheiten unserer heutigen Gesellschaften jetzt aber mal wieder "back to the roots"....

Erstmal freue ich mich, daß das Wochenende ansteht und ich wieder mehr konzentrierte Zeit für meine Arbeit am PC haben werde....ich muß mich sputen, denn nächste Woche werden wir eine erste interne Ansicht des fertigen e-shops bekommen - eeeeeendlich!
Dennoch sind noch viele Bilder hochzuladen, viele Produktbeschreibungen hinzuzufügen und ins Deutsche zu übersetzen...es wird mir also sicher nicht langweilig werden!
Außerdem liegen in meiner kleinen Werkstatt noch einige halbfertige Kreationen, die der endgültigen Fertigstellung harren. Gerstern abend habe ich es zumindest geschafft, noch einige Schmuckideen aus Büchern abzuschließen und abzuphotographieren....seufz....

Broschen, Armband und Ohrringe


Und auch eine lustige Kette ist entstanden.....die Grundidee eines puristisch gefalteten Büchleins wurde von meiner allerliebsten Freundin "Paparunitsa" (A.K.A. das wandelnde Universallexikon des Kunsthandwerks) weitergedacht, und herausgekommen ist diese kleine Gestalt:


 Soviel ganz schnell für heute, wie gesagt, nun ist Maloche am PC angesagt....(daneben wird aber trotzdem die obligatorische Freitagabend-Talkshow angesehen!).
Ich wünsche Euch allen ein schönes, sonniges Wochenende, ganz ruhig oder mit schönen Unternehmungen!






Mittwoch, 3. Juli 2013

L'enfer c'est les autres.... Jean-Paul Sartre

Ein kurzer Post aus aktuellem Anlaß:

Seit heute abend hat das Militär in Ägypten übernommen.....(Amerika hat "gesprochen", hugh!). Ägyptens Demonstranten jubeln....(aber worüber eigentlich? Wird es wirklich ein Neubeginn sein???)


Um auf meinen vorletzten Post zurückzukommen:
Nein, ich bin nicht froh, daß ich mehr oder weniger so etwas erwartet hatte...
Nein, ich bin nicht froh, daß unsere Kinder in so eine Welt hineinwachsen müssen....
Nein, ich bin nicht froh, daß Menschen ihr Leben umsonst gelassen haben...
Nein, ich bin nicht froh, daß ich nur ein überflüssiges Rädchen in einer mittlerweile undefinierbaren, globalen Maschinerie der Wirtschaftsinteressen bin...(im übertragenen Sinne mein Gruß an den großen Charlie Chaplin)...


 Und nein, ich bin nicht froh, daß die heutigen Ereignisse mich meiner Ohnmacht wieder mal voll bewußt werden lassen....

Sei's drum....wie sagte schon Sartre: "Die Hölle sind die Anderen "(...auch wenn er da nicht an die globale Politik gedacht hatte!). Es ist uns allein überlassen, uns unsere eigene Hölle zu erschaffen..oder eben auch nicht :"Quel que soit le cercle d'enfer dans lequel nous vivons, je pense que nous sommes libres de le briser. Et si les gens ne le brisent pas, c'est encore librement qu'ils y restent."
Und so wähle ich meine eigene Hölle, so unerträglich sie auch geartet sein mag! Aber ich lasse sie mir nicht von anderen aufzwingen, die sich in ihrer Arroganz anmaßen, über meinen Geist verfügen zu können....

Dienstag, 2. Juli 2013

Mogst mei Gschpusi sei?

Neben der Arbeit, dem e-shop und allem anderen, habe ich mir doch den Luxus gegönnt, die letzten Tage auch etwas "abzutauchen"....ich meine damit, daß ich mich mit 2 Büchern, die mir eine Freundin geliehen hat, einfach mal kurz "ausgeklinkt" habe. Vor allem am Wochenende konnte ich die Bücher nicht mehr aus der Hand legen.... Natürlich haben einige "Aufgaben" darunter gelitten (Hausarbeit zum Beispiel :) )....
Also, die beiden folgenden Bücher sind sicherlich im unendlichen Universum der seichten Unterhaltungsliteratur anzusiedeln, aber auch das braucht man ja des öfteren, weil es einfach so schön entspannend ist!



Liebesschmarrn und Erdbeerblues erzählt von den Nöten und amourösen Verirrungen der 30jährigen Lene, die irgendwann mit Entsetzen feststellen muß, daß es auf Bayerisch tatsächlich keine wörtliche Entsprechung zum hochdeutschen "ich liebe Dich" gibt. Und so macht sie sich auf die Suche, um herauszufinden, warum das so ist. Das Ganze spielt im tiefsten Niederbayern, in Passau, und so kommt bayerisches Lokalkolorit nicht zu kurz... Aber auch für Nichtbayern ist das Buch wirklich sehr amüsant...jedenfalls hab ich es an einem Nachmittag und in einigen schlaflosen Nachtstunden durchgelesen und des Öfteren lauthals gelacht!
In dem Buch Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt begleiten wir 3 alte Schulfreundinnen, die den 50. Geburtstag einer von ihnen in einem abgelegenen Wellnesshotel an der Ostsee feiern wollen. Neben Hitzewallungen, Schönheitsoperationen und dem Mut zu grauen Haaren bleibt eigentlich so gar kein Klischee unbedient, aber das Ganze ist doch sehr amüsant und manchmal auch nachdenklich "verpackt".

Also, rein geographisch gesehen, kann man keinen größeren Spagat machen,wie Ihr seht...Beide Bücher sind aber empfehlenswert, weil sie einen für ein paar Stunden die alltäglichen Probleme vergessen lassen. Die ideale Urlaubslektüre also (und nicht nur...).

So, das nächste Buch wird aber nun wieder etwas ernsthafter: Siri Hustvedts Die unsichtbare Frau wartet schon auf meinem Nachtkästchen.....