Mittwoch, 28. März 2012

The difference between false memories and true ones is the same as for jewels: it is always the false ones that look the most real, the most brilliant. (Salvador Dali)



In one of my last posts I wrote about Vermeer's "Girl with the Pearl Earring". These thoughts brought up another issue: what about jewellery in general? We all love jewelleries. Painters depicted for centuries women wearing their jewelleries and thus gave us an idea of past style and fashion....

 
Marilyn Monroe sung: “Diamonds are a girl’s best friend” – but if we cannot afford diamonds ? 
Don't panic: During the last years fashion designers launched all these gorgeous, affordable pieces of fashion jewellery. You can find every material, every shape, every color – endless ideas for a nice, impressive, wearable piece of jewellery which complements our styling and hence, our personality.
Together with my always creative friend Ute, we think a lot of how to use unusual materials for the creation of jewelleries. During the last few days we created these broches, necklaces and rings, made of old book pages, old buttons and waste fabric and ribbons:
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Vor ein paar Tagen schrieb ich über Vermeers Portrait des Mädchens mit dem Perlenohrring. Wenn man den Gedanken weiterspinnt, kommt man zu der Frage nach der Bedeutung von Schmuck im Allgemeinen.
Wir alle lieben Schmuck, Maler haben schon immer Frauen mit ihrem Schmuck abgebildet und uns so eine Vorstellung von Stil und Mode in vergangenen Zeiten hinterlassen.
Wie sang schon Marilyn Monroe so treffend: “Diamonds are a girl’s best friend”- aber was, wenn wir uns keine Diamanten leisten können? 
Keine Panik: Wir müssen deshalb nicht in Sack und Asche gehen! Glücklicherweise haben Modedesigner in den letzten Jahren verstärkt geschmackvollen und erschwinglichen Modeschmuck lanciert. Man findet eine unendliche Auswahl an Farben, Formen und Materialien - es ist für jeden etwas dabei, um seinen eigenen Stil und damit auch seine Persönlichkeit zu unterstreichen.

Mit meiner unermüdlich kreativen Freundin Ute denken wir immer darüber nach, wie wir unübliche Materialien zur Schmuckherstellung verwenden könnten. Und so haben wir in den letzten paar Tagen diese Broschen, Halsketten und Ringe aus alten Buchseiten, Knöpfen, Stoffresten und Bändern kreiert....













Freitag, 23. März 2012

The catalogue of forms is endless: until every shape has found its city, new cities will continue to be born. When the forms exhaust their variety and come apart, the end of cities begins. (Italo Calvino)

Wallhanging "City of Literature"
(sold to a very nice young lady from Munich - my hometown!)
Nochmal zu meinen Gedanken über Häuser, Architektur und das Leben in einer Großstadt....Paul Auster schreibt in seiner New York-Trilogie: “New York war ein unerschöpflicher Raum, ein Labyrinth von endlosen Schritten, und so weit er auch ging, so gut er seine Viertel und Straßen auch kennenlernte, es hinterließ in ihm immer das Gefühl, verloren zu sein. Verloren nicht nur in der Stadt, sondern auch in sich selbst.“
Ich frage mich oft, warum ich mich in großen Städten nie verloren gefühlt habe, obwohl ich in einer beschaulichen Kleinstadt aufgewachsen bin. Ich habe einige große Städte besucht, lebe nun seit meiner Studienzeit in großen Städten und habe doch nie ein Gefühl des Verlorenseins erfahren. Im Gegenteil, ich liebe noch immer das Eintauchen in dieses Gewirr von visuellen, akustischen und manchmal auch olfaktorischen Eindrücken. Es gibt immer wieder soviel zu entdecken...Und seltsamerweise sind es gerade diese oft ganz zufälligen oder nebensächlichen Eindrücke, die mir von so mancher Reise in Erinnerung geblieben sind: die auf hohen Müllbergen spielenden Kinder in irgendeinem Stadtteil von Kairo, der im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubende Geruch in den Gassen des Gewürzbazars; in Rom in einer winzigen Gasse ein wunderschönes kleines Cafe mit Namen Novecento und, ganz unerwartet, ein kleiner, mit Efeu umrankter Brunnen in einem unscheinbaren Innenhof; in Mailand an einem bitterkalten Januarmorgen ein Flohmarkt, in einem unbekannten Stadtteil, der mich so sehr an München erinnert hat;  in Paris als Schülerin auf der Suche nach irgendeiner Straße und die so abweisenden Antworten der Franzosen, die partout kein Englisch verstehen wollten. Und immer wieder Venedig: eine kleine Stadt, in der man sich auch nach vielen Aufenthalten noch immer treiben lassen, so wunderbar verlaufen und dabei immer wieder Neues entdecken kann....
Wie viele Städte habe ich noch nicht gesehen! Aber ein großer Wunschtraum bleibt: NEW YORK! Vielleicht schaffe ich es doch noch mal in meinem Leben....Bis dahin muss ich mir meine eigenen Städtelandschaften schaffen – und sei es nur aus alten Büchern!


Dienstag, 20. März 2012

Regard it as just as desirable to build a chicken house as to build a cathedral. (Frank Lloyd Wright)

I love houses, I love especially old houses.....I love the idea that every old house has its own history, its own life. Here in Athens old houses are rare. Every single day one - or more - of them vanish to make place for a new one, mostly for these horrible, unpersonal appartment buildings which leave no space to comfort our souls....Still, I am always inspired by the idea of a house: this may then become a garland.....
                                                   
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Ich liebe Häuser, vor allem alte Häuser....Ich liebe die Vorstellung, daß jedes alte Haus seine eigene Geschichte, sein Eigenleben hat. Hier in Athen sind alte Häuser selten geworden. Jeden Tag muss eines - oder mehrere - dieser Häuser Platz machen für ein neues, meistens für einen dieser schrecklichen, unpersönlichen Wohnblöcke, die kein wirkliches Refugium mehr für den Menschen sein können...Trotzdem inspirieren mich Häuser nach wie vor: zum Beispiel für eine Girlande....

Donnerstag, 15. März 2012

The Girl with a Pearl Earring


A couple of years ago I made some photoalbums, boxes and notebooks decorated with prints of my favorite paintings – there was Modigliani, Picasso, Klee, Bracque and – of course – Vermeer…I always loved his portrait of this girl with the pearl earring.
And then there was this lovely movie, telling the fictional story of how Vermeer might have been inspired to draw this painting…
Just yesterday my dear friend gave me again some old books, and among them I found the original novel by Tracy Chevalier….What a fortunate
 coincidence: I guess this book found me and not vice versa:
“I had not looked at the painting long, but I had known immediately that it needed the pearl earring. Without it there were only my eyes, my mouth, the band of my chemise, the dark space behind my ear, all separate. The earring would bring them together. It would complete the painting.” (Tracy Chevalier, Girl with a Pearl Earring).

You will ask now, what’s my point? The point is just this earring! When you create something and you hold it finally in your hands, there is often the feeling that something is still missing…a tiny whatever…the icing on the cake! And how often you will not find out....  
Vermeer was lucky: he found ...the earring!


Vor ein paar Jahren stellte ich einige Photoalben, Schachteln und Notizbücher her, verziert mit Drucken von meinen Lieblingsgemälden: da war Modigliani, Picasso, Klee, Bracque etc. - und natürlich Vermeer...sein Porträt von dem Mädchen mit dem Perlohrring gefiel mir schon immer.
Dann kam auf einmal dieser wundervolle Film ins Kino. Er erzählt diese kleine, fiktive Geschichte, wie Vermeer zu diesem Bild inspiriert worden sein könnte....
Erst gestern brachte mir meine liebe Freundin wieder ein paar alte Bücher, und darunter fand ich den Originalroman zum Film von Tracy Chevalier....Welch ein glücklicher Zufall: ich glaube beinahe, das Buch hat mich gefunden und nicht umgekehrt!

„Ich hatte das Bild nicht lange betrachtet, aber ich wußte sofort, daß der Perlohrring fehlte. Ohne ihn waren da nur meine Augen, mein Mund, der Kragen meines Hemdes, der dunkle Raum hinter meinem Ohr, alles ohne Zusammenhang. Der Ohrring würde alles zusammenfügen. Erst er würde das Gemälde vollkommen machen.“ (Tracy Chevalier, Das Mädchen mit dem Perlohrring).

Ihr werdet jetzt fragen, worauf ich eigentlich hinaus will? Auf den Ohrring! Wenn man etwas kreiert, hat man oft das Gefühl, daß noch irgendetwas fehlt, eine Kleinigkeit, das "Tüpfelchen auf dem i" sozusagen ! Und wie oft findet man nicht heraus, welche Kleinigkeit noch fehlt...
Vermeer hatte augenscheinlich Glück: er fand ...den Ohrring!

Dienstag, 13. März 2012

“If I’m honest I have to tell you I still read fairy-tales and I like them best of all.” - Audrey Hepburn



My dear friend Ute provides me from time to time with old books, which she literally rescues from vanishing in some garbage-container. Among these books, I’ve discovered a lot of “treasures”, all of them now living on in my bookshelf, being too precious for being “recycled”. Among these defective books, I sometimes discover a very tattered one, which contains for example gorgeous illustrations, like these wonderful illustrations in an old storybook, more than 50 years old.
Holding such a book in my hands, I often ask myself how many children might have read this book or might have asked their parents to read them out of it…..
Good books shouldn’t just “disappear” like that…!
If there were a heaven for books, shouldn’t all these treasures, once having provided a moment of reverie to so many children, have an eternal life up there? This would be nice....
I attempt at least to give these books a slight chance of survival, for example in form of a collage on a photoalbum…. 



Meine liebe Freundin Ute „beliefert“ mich von Zeit zu Zeit mit alten Büchern, die sie buchstäblich in letzter Sekunde vor dem Verschwinden in irgendeinem Müll- oder Recyclingcontainer rettet. Es waren schon viele „Schätze“ darunter, die heute in meinem Regal stehen, weil sie viel zu schade gewesen wären, um „weiterverarbeitet“ zu werden.

Manchmal finde ich unter diesem „Ausschuß“ ein ganz zerfleddertes Buch, das aber ganz besondere Illustrationen hat, wie diese wunderschönen Zeichnungen in einem über 50 Jahre alten Märchenbuch. Wenn ich so ein Buch in meinen Händen halte, denke ich unwillkürlich daran, wieviele Kinder wohl darin geblättert haben oder ihre Eltern gebeten haben, ihnen etwas daraus vorzulesen.....
Gute Bücher sollten nicht einfach so „verschwinden“!
Wenn es einen Himmel für Bücher gäbe, sollten dann nicht solch kleine Schätze, die so vielen Kindern einen Augenblick der Träumerei verschafft haben, dort ein Weiterleben haben? Schön wär's....
Auf meine Art versuche ich zumindest, diesen Büchern noch eine Überlebenschance zu geben, zum Beispiel als Collage auf einem Photoalbum....


Sonntag, 11. März 2012

Only a genius masters chaos......!


What is all this fuss about “order”?
Some say, creativity needs a certain chaos…that’s right, but let’s be honest, we are no geniuses, some amount of order can also be liberating – and can spare a lot of time.
Thinking about my own workshop, it just drives me crazy if I have to search for some material or embellishment for hours….if some idea - finally - occurs, I have no patience at all and want to realize it at once! I want to find exactly what I am thinking about,  in my dozens of small boxes, where I store my materials and all the tiny findings I hope to be useful  some day…..
So, this is no new idea: I found it somewhere in the web, but I was thrilled….
Isn’t this just a wonderful idea to use an old book for storing envelopes, bills, business cards etc…..?


Was soll immer all das Gerede über „Ordnung“?
Manche sagen, Kreativität braucht Chaos.....mag schon richtig sein, aber, laßt uns ehrlich sein, wir sind alle keine Genies....ein gewisses Maß an Ordnung kann auch befreiend wirken – und viel Zeit sparen!
Wenn ich an meine eigene Werkstatt denke, macht es mich verrückt, wenn ich stundenlang nach irgendeinem Material oder Dekoteil suchen muß. Wenn ich – endlich einmal -  eine Idee habe, dann bin ich furchtbar ungeduldig und will sie so schnell wie möglich umsetzen!  Ich will genau das finden, was ich mir vorgestellt habe, in meinen unzähligen kleinen Schachteln, in denen ich all die Materialien und Fundsachen aufbewahre, die ich hoffe, eines Tages verwenden zu können....
Dies hier ist keine neue Idee: ich habe sie irgendwo im Internet gefunden... aber ist es nicht genial, ein altes Buch umzufunktionieren und es als Ablage für Umschläge, Rechnungen oder Visitenkarten zu benutzen?





Freitag, 9. März 2012

Love...


I love you without knowing how, or when, or from where.
I love you straightforwardly, without complexities or pride;
so I love you because I know no other way

than this: where I does not exist, nor you,
so close that your hand on my chest is my hand,
so close that your eyes close as I fall asleep.
                        (from: Pablo Neruda, Sonnet XVII)


These words are for me the most touching description of love!
So, speaking of love, what about a Wedding Album to storage the pictures of your Wedding day?
                                                     ***

Ich liebe Dich, ohne zu wissen wie oder wann oder von wo.
Ich liebe Dich aufrichtig, ohne Komplexität oder Stolz.
Ich liebe Dich, weil ich es nicht anders weiß.

So nah, daß Deine Hand auf meiner Brust meine Hand ist,
so nah, daß, wenn Du Deine Augen schließt, ich sofort einschlafe.
                                    (aus: Pablo Neruda, Liebessonette XVII)

Diese Worte sind für mich die anrührigste Beschreibung von Liebe!
A propos Liebe, wie wäre es mit einem Hochzeitsalbum, um die schönsten Bilder Eures Hochzeitstages aufzubewahren?


Donnerstag, 8. März 2012

Creativity takes courage. (Henri Matisse)


What does it mean to be creative? Sometimes, there is a certain idea in our heads, but most of the time, it just won’t appear in front of our eyes and we have to start over again.
I believe that Matisse was right: we need a lot of courage to decide to earn one’s living by being just “creative”, to decide to leave our secure jobs and start a difficult journey just with the hope to realize an idea (and actually to sell it).
Of course, this doesn’t mean that we compare our work to that of a man like Matisse!!! But sometimes I can feel the risk that every artist or craftsman is taking in this world where money is the ultimate aim in life (and again, we are just simple craftspeople).
But, in the end, there remains always the big question: is it worth all the pressure, all the despair, all the financial ups and downs?
My answer is: After more than 15 years, I still believe in our work and that’s the only reason for us to keep on trying…..when an idea comes actually true, and we literally keep the result in our hands, there is still this great feeling of satisfaction and joy!
I hope this feeling will never disappear!
And here is my insignificant homage to a great artist, the everlasting Henri Matisse:


The "Matisse-House"

Was bedeutet es eigentlich,  kreativ zu sein? Manchmal haben wir eine vage Idee in unseren Köpfen, aber meistens will sie nicht vor unseren Augen erscheinen, und wir fangen wieder ganz von vorne an.
Ich glaube, daß Matisse Recht hat: es braucht eine Menge Mut, sich auf ein Leben einzulassen, das nur auf „Kreativität“ aufgebaut ist. Es braucht Mut, den sicheren Job aufzugeben und sich auf eine unsichere Reise zu begeben, allein in der Hoffnung, eine Idee realisieren zu können (und diese am Ende auch zu verkaufen).
Dies heißt jetzt natürlich nicht, daß wir uns mit einem Künstler wie Matisse vergleichen!!! Aber manchmal fühle ich genauso das Risiko, das jeder Künstler oder Kunsthandwerker auf sich nehmen muss in einer Welt, deren einziges Ziel das Geld ist (und wieder muß ich betonen, daß wir keine Künstler sind, sondern einfache Kunsthandwerker!).
Aber die große Frage bleibt dennoch bestehen: lohnt sich all der Druck, auch die Verzweiflung ab und an, all das finanzielle Auf und Ab?
Meine Antwort ist: Nach über 15 Jahren glaube ich noch immer an das, was wir tun, und das ist der einzige Grund weiterzumachen...Wenn eine Idee tatsächlich realisiert ist und wir das Ergebnis buchstäblich in unseren Händen halten, stellt sich noch immer dieses Gefühl der Zufriedenheit und Freude ein!
Ich hoffe, daß dieses Gefühl uns nie verlassen wird!
In diesem Sinne: hier ist meine kleine, unbedeutende Homage an den großen Henri Matisse:


Mittwoch, 7. März 2012

A painter paints pictures on canvas. But musicians paint their pictures on silence. (Leopold Stokowski)

The Venetian painter Giovanni Bellini painted these music playing angels in 1488 as part of the famous Frari Triptych in the Basilica di Santa Maria Gloriosa dei Frari in Venice. Many years ago I saw this altarpiece and since then I never could forget these gorgeous angels…
A Netherlandish musician of the 15th century wrote: “When the painter wants to depict the bliss of the saved, he paints angels which make various instruments ring out”. Isn’t that a wonderful interpretation?

Music is for most of us an essential part of our lives and accompanies us also in our thoughts. So, we created our very own Music-Angel:

                                                                             ***

Der venezianische Maler Giovanni Bellini malte diese musizierenden Engel im Jahre 1488 als Teil des berühmten Frari Triptychon in der Basilica von Santa Maria Gloriosa dei Frari in Venedig. Vor vielen Jahren sah ich dieses Altarbild und seitdem konnte ich diese Engel nicht mehr vergessen.... Ein holländischer Musiker des 15. Jahrhunderts schrieb:  „Wenn ein Maler die Glückseligkeit der Erlösten abbilden will, malt er Engel, die verschiedene Instrumente erklingen lassen“. Ist das nicht eine wundervolle Interpretation?

Musik ist für die meisten von uns ein wesentlicher Teil unseres Lebens und dieses Thema begleitet auch uns in unseren Gedanken....Und so haben wir unsere eigene Version eines Musik-Engels kreiert:


Montag, 5. März 2012

Old friends, old friends sat on their parkbench like bookends ...

Hi, yesterday I heard a very very old song in the radio: Old Friends by Simon & Garfunkel....what a song! Listen to it at http://www.youtube.com/watch?v=--o0dnVyb7g
The text reminded me to present you one of our products, the bookend-houses....
And don't forget:
Books are the quietest and most constant of friends. (Charles W. Eliot)
                                                
                                                                    ***

Hallo, gestern hörte ich im Radio ein wirklich altes Lied: Old Friends von Simon & Garfunkel....was für ein Lied! Hört es Euch an auf http://www.youtube.com/watch?v=--o0dnVyb7g.
Der Text erinnnerte mich daran, Euch eines unserer Produkte vorzustellen, die Buchstützen-Häuser...
Und vergeßt nicht:
Bücher sind die ruhigsten und beständigsten Freunde. ( Charles W. Eliot).


Samstag, 3. März 2012

Mrs. Dalloway said she would buy the flowers herself...

Say it with a book-flower!
"And then, opening her eyes, how fresh like frilled linen clean from a laundry laid in wicker trays the roses looked; and dark and prim the red carnations, holding their heads up; and all the sweet peas spreading in their bowls, tinged violet, snow white, pale — as if it were the evening and girls in muslin frocks came out to pick sweet peas and roses after the superb summer’s day, with its almost blue-black sky, its delphiniums, its carnations, its arum lilies was over; and it was the moment between six and seven when every flower — roses, carnations, irises, lilac — glows; white, violet, red, deep orange; every flower seems to burn by itself, softly, purely in the misty beds..." (Virginia Woolf, Mrs. Dalloway)



"Und dann, als sie ihre Augen öffnete, wie frisch, gleich gerüschtem Stoff, sauber aus der Wäscherei, auf Weidentabletts ausgebreitet, die Rosen aussahen; und dunkel und steif die roten Nelken, erhobenen Hauptes; und all die spanischen Wicken, weit gestreut in ihren Schalen, violett, schneeweiß, bleich getönt - als wäre es Abend und Mädchen in Musselinkleidern kämen heraus, um spanische Wicken und Rosen zu pflücken, nachdem der wunderbare Sommertag mit seinem nahezu blauschwarzen Himmel, seinem Rittersporn, seinen Nelken, seinen Callas zu Ende war; und es wäre der Augenblick zwischen sechs und sieben, wenn jede Blume - Rosen, Nelken, Schwertlilien, Flieder - aufglüht; weiß, violett, rot, tieforange; jede Blume scheint von allein zu brennen, sach, rein, in den dunstigen Beeten...." ( Virginia Woolf, Mrs. Dalloway)

Freitag, 2. März 2012

Day one...

Hi, this is day one....
we start this blog to present our new shop!
I love to be surrounded by paper and books, materials which are always an endless source of inspiration for us.  Often one idea leads to the next, including other materials which help to embellish our paper products. So sometimes, an idea for a paper product can end up for example in a decorative item for our homes or even in a gorgeous piece of jewelry...We never know...
Keep reading our blog to discover some of our ideas and get recommandations for good books!

Hallo, dies ist Tag eins....
wir starten heute unseren Blog, um Euch unseren neuen Shop vorzustellen! Ich liebe es, von Papier und Büchern umgeben zu sein. Diese Materialien waren schon immer eine Inspirationsquelle ohne Ende für uns. Oftmals führt uns eine Idee zur nächsten, und schließt auch andersartige Materialien, die unsere Papierprodukte verschönern, mit ein. So kann es passieren, daß eine Idee, die ursprünglich einem Papierprodukt vorbehalten war, am Ende zu einem schönen Dekorationsteil für unser Zuhause oder sogar zu einem wunderschönen Schmuckstück führt....Man weiß nie, was am Ende entstehen wird...
Lest unseren Blog, um einige dieser Ideen kennenzulernen und Tips für lesenswerte Bücher zu bekommen!

Quote of the day

"Kein Buch ist so schlecht, dass es nicht für irgendetwas nützlich sein könnte." - Plinius d. J.
"There is no book so bad that it is not profitable in some part." - Pliny the Younger


Wreath 30 cm, made of old book pages